I love Boxershorts

Ein Erfahrungsbericht von Frau Martina W.

In der Schule hatte ich einen Kollegen, der täglich mit seinem Rennrad Strecken abgerissen hat, die wir anderen Kinder uns nicht mal im Entferntesten vorstellen konnten. Er fuhr stundenlang in seiner Warnschutzkleidung (über der Rennsportausrüstung) durch die Orte in Niedersachsen ohne Rücksicht auf die eventuellen Folgen. Nun kam es so, dass wir uns in der Schule öfter begegneten und nach und nach Freunde wurden. Ich sprach meine Bewunderung für seinen Sport aus, was ihn noch mehr anstachelte sein Bestes zu geben.

Nach einigen Trainingsjahren kam ich mal mit zu einem echten Rennen und er gewann mit unglaublichem Vorsprung, woraufhin er in eine überregionale Radsportmannschaft geholt wurde, um diesem Sport auf professioneller Ebene nachzugehen. Wir verloren uns aus den Augen und mein Leben drehte sich weiter um meinen Kreis der Bekannten, zu dem er leider nicht mehr gehörte.

Boxerschorts beim Radsport

Wiederum einige Zeit verging bis mich eine Nachricht erreichte, dass ein alter Freund gehört habe, dass der Wunsch nach Kindern, den mein ehemaliger guter Freund hat, sich nicht würde erfüllen können. Ich fragte einen alten Freund, der Angestellt bei einer Detektei war und daher viel Lebenserfahrung hatte sammeln können, wie es dazu wohl gekommen ist. Er sagte mir, dass es dafür nur zwei Gründe geben kann. Der ständige Radsport auf dem sehr schmalen Sattel und dass er vielleicht enge Unterwäsche und eben keine Boxershorts getragen haben wird.
Diese Erkenntnisse trug ich an meine Bekannte heran und sie hakte nach. Nummer zwei war der Grund. Somit war ich um eine wichtige Information reicher; “I love Boxershorts” …die mein Mann auch mit Vorliebe trägt.