Boxershorts
Eine bei vielen Männern sehr beliebte Unterhose ist die Boxershorts. Sie gehört zu den Shorts, ist in Deutschland aber weitläufig als eine Art Unterhose bekannt. Doch woher stammt die Boxershort ursprünglich? Dies liegt schon einige Jahrzehnte zurück, denn in den 1930er Jahren wurde der Begriff, wie man es vom Namen erahnen kann, durch den Boxsport geprägt. Hier waren diese Art von Shorts sehr gefragt, da sie durch den elastischen Bund sehr locker sitzen und somit viel Freiheit für die beim Boxen so wichtige „Beinarbeit“ lassen.
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Das Erscheinungsbild der Boxershorts hat sich seit damals teilweise sehr verändert. Damals waren die Shorts zumeist in dezenten Farben gehalten, diese gibt es heute selbstverständlich auch noch. Doch gerade Jugendliche bevorzugen heute zuweilen sehr farbenfrohe Varianten, die es heute in fast jedem Bekleidungsladen zu bewundern gibt. Doch auch die klassische Ausführung wird gerne angeboten.
Was lässt sich zum Aussehen der Boxershorts sagen? Grundsätzlich lassen sich alle Boxershorts grob in zwei Arten unterteilen. Als erstes die eher an klassische Unterhosen angelegte Variante. Hier liegt die Boxershorts eng am Körper des Trägers an. Dies wird durch einen Gummizug am Bund, sowie jeweils einen Gummibund an den Beinen erreicht. Auch die zweite Variante hat einen durchgehenden Bund, welcher mit einem Gummizug versehen ist. Doch fehlen hier die Gummibünde an den Beinen, was die Boxershorts beim Gehen lose um die Beine „flattern“ lässt. Hierbei handelt es sich um die modernere Ausführung der Boxershorts. Folglich gibt es diese auch in wesentlich mehr Formen und Variationen als das klassische Modell. Doch eines haben beide gemeinsam, sie besitzen unterhalb des Bundes einen Eingriff. Dieser ist entweder so genäht, dass er von alleine überlappt, oder er wird von zwei bis drei Knöpfen verschlossen. Reißverschlüsse sind hier eher unüblich. Boxershorts werden aus vielen verschiedenen Materialien hergestellt. So sind die meisten aus verschiedenen Zusammensetzungen von Baumwolle und Polyester angefertigt, doch gibt es auch teurere Varianten aus beispielsweise Seide.
Modische Männerunterwäsche
Aber nicht nur Männer tragen Boxershorts. Auch Frauen tragen sie gerne, vor allem zu Hause in der Freizeit. In ihnen ist die Beweglichkeit nicht so eingeschränkt wie in langen Hosen, beispielsweise Jeans. Besonders gerne werden sie auch von beiden Geschlechtern als Nachtwäsche getragen. Da sie als Unterwäsche gedacht sind, haben sie einen weichen Stoff und sind so sehr bequem.
Ein neuer Trend ist das sogenannte „Sagging“. Er stammt aus den 1990er Jahren und wurde durch die damals aufkommende Hip-Hop-Kultur geprägt. Entstanden ist der Trend sehr wahrscheinlich in den USA. Denn in den dortigen Gefängnissen wurden den Häftlingen zu aller erst die Gürtel abgenommen, um einem möglichen Selbstmord vorzubeugen. Dadurch rutschten die Hosen automatisch tiefer und das Tragen tiefhängender Hosen mit sichtbaren Boxershorts wurde zum Markenzeichen der „Schweren Jungs“ und fand natürlich rasch Nachahmer. Vor allem bei jungen Leuten ist diese Art der Kleidung sehr beliebt. Hierbei werden die Hosen extra tief getragen um den Bund der Boxershorts herausschauen zu lassen. Die Absicht ist das Markenzeichen der Boxershorts-Marke zu zeigen, oder das besondere Muster der Shorts. So kann sie beispielsweise farblich passend zum Rest der Kleidung ausgewählt werden.